Krätze breitet sich aus

Hamm – In vielen Städten Nordrhein-Westfalens hat sich die Zahl der Infektionen mit den Krätze erhöht, so auch in Hamm. In den vergangenen Tagen hat die Stadt drei Fälle von Krätze Infektionen von den Kindern und Jugendlichen berichtet, wurden insgesamt 24 Fälle gemeldet wurden in diesem Jahr.

Laut Stadtsprecher Tobias Köbberling liegen die Statistiken noch nicht vor, da sie nicht nach dem Infektionsschutzgesetz geplant sind. “Wir haben nun beschlossen, die Zahl der Fälle in diesem Jahr aufzuzeichnen, da die Häufigkeit unserer Meinung nach gestiegen ist.Wie stark nicht genau zugewiesen werden kann.”

Nach dem Infektionsschutzgesetz sind nur Kinder- und Jugendeinrichtungen verpflichtet, den örtlichen Gesundheitsbehörden Fälle zu melden. Allerdings ist die Stadt auch von Institutionen wie ältere Menschen, die beraten werden wollen, über die Krätze, sagte Köbberling. Diese Zahl wird jedoch nicht erfasst und ist nicht in den 24 Fällen enthalten, die ab 2016 gemeldet wurden.

Durch die Berichterstattung über Krätze an die örtlichen Gesundheitsbehörden wäre es möglich, die betroffenen Familien und Institutionen zu beraten und zu unterstützen, insbesondere durch die Empfehlung geeigneter Maßnahmen zur Behandlung, so der Sprecher der Stadt. Unter anderem werden Informationsblätter des Robert-Koch-Instituts an die Institutionen und Betroffenen zur Behandlung und Prävention weiterer Infektionen weitergegeben. Zum Beispiel sollen alle Familienangehörigen eines kranken Kindes untersucht und, falls nötig, behandelt werden, rät das Institut. Gleichzeitige Behandlung ist wichtig, um Rückfälle und weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Die Hautkrankheit wird durch Krätzemilben, in dem die Milben Frauen in der Haut ihre Eizellen und essen Zentimeter lange Milben in der Haut verursacht. Nach dem Robert-Koch-Institut sind Anzeichen einer Erkrankung schwerer Juckreiz, die Bildung von mückenartigen kleinen roten Flecken oder eine gestreifte Rötung der Haut, die durch Juckreiz entzündet werden kann.

Vorzugsweise sind die Hautpunkte zwischen den Fingern, sowie Handgelenke und Ellbogen, Achselhöhlen und alle Hautbereiche im Bereich der Unterwäsche betroffen. Typisch ist ein starker Juckreiz in der Nacht, da die Milben vor allem durch die Wärme aktiv werden. Die Übertragung erfolgt vor allem durch einen engen körperlichen Kontakt in der Familie, wie das Schlafen im gleichen Bett.

Die Inkubationszeit beträgt 20 und 35 Tage. Die Behandlung erfolgt durch Anwendung von Arzneimitteln auf die Haut und muss gemäß den Empfehlungen des Arztes durchgeführt und überwacht werden, abhängig vom Alter des Patienten. Eine Aktivität kann nicht bei einer Krankheit durchgeführt werden. Weitere Informationen: http://www.kraetze-behandeln.de